Maronensuppe

Heute verrate ich euch ein Rezept, das ich vor vielen Jahren einmal, in einer Zeitschrift gelesen habe, und seither jeden Winter mindestens einmal koche. Ich liebe heisse Maronen, auch in der Pfanne geröstet, dazu ein Stück guten Käse, frisches Baguette,  sich auf dem Sofa einkuscheln wenn es draussen kalt ist……Ach der Winter hat doch auch seine guten Seiten. Aber jetzt, genug geträumt.:)

Das einzige was ich nicht gerne tue ist, die Maronen zu schälen. Ich erinnere mich als ich diese Suppe das erste mal gemacht habe, benutzte ich  “ selbstverständlich“ frische Maronen, habe sie eingeritzt, im Ofen geröstet und geschält und geschält….Eine mühseelige Arbeit, und mir tat mein Daumen nachher so weh. Danach habe ich im Supermarkt Maronen gefunden im Bioregal die geschält, vorgegart und vakuum verpackt sind. Ich sage euch, da lohnt sich der Aufwand mit den frischen nicht, zumindest für dieses Rezept.

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Hier die Zutaten:

  • 1 Stange Lauch
  • 150g gekochte geschälte Maronen
  • 20gr Butter
  • 2Essl Portwein
  • 2Essl Cognac
  • 2Essl Madeira
  • 400ml Hühnerfond
  • 100gr Rahm
  • Salz Pfeffer Piment d’Espelette
  • 3 Gewürznelken

Und so wirds gemacht:

Den Lauch putzen, waschen und klein schneiden. Die geschälten und vorgekochten Maronen vierteln und in der Butter andünsten, aber nicht bräunen.

Mit Portwein, Madeira und Cognac ablöschen. Den Alkohol auf die Hälfte einreduzieren und mit dem Fond ablöschen. Das Ganze bei schwacher Hitze in ca 15 Minuten weich kochen.

Jetzt die Maronensuppe mit dem Stabmixer pürieren und falls nötig noch mit etwas Fond verdünnen. Ich drehe die Suppe noch zusätzlich durch die flotte Lotte, ihr wisst ja, dadurch wird sie noch feiner, noch samtiger.

Die Sahne unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch einmal erhitzen.

Bon apétit !

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7 Comments

  1. malou

    Nee nee Danièle, gur net, sin jo och Net-Fan vun Alkohol. Den Alkohol verkacht , ma en hält den seisselche Goût e bessen. Ech färte wanns du en ganz ewech leiss da fehlt das Gewisse etwas. 😉

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  2. Alex

    Des letzeburgisch is awwa en niedlicha Dialekt. Ich konn en grad noch so verstehe 🙂 Ich mag Maronen auch, aber als Puree sind sie mir meist zu penetrant. Dieses Rezept klingt aber sehr lecker, und ich denke auch dass der Schluck Wein positiv dazu beiträgt.
    Viele Grüße, Alex

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  3. malou

    Das luxemburgische Dialekt ähnelt ja sehr viel der deutschen Sprache, Aber du kannst das ja perfekt!!:) , wie ich gerade feststelle. Super.
    Bevor ich diese Suppe kannte , war ich kein so begeisterter Maronen Fan, mir war das ganze immer zu süss, aber wie gesagt probiers aus, es wird dir munden. LG Malou

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  4. Alex

    *g* Meine Antwort war im Dialekt meiner frühen Jahre, dem kurpfälzischem Mannheimerisch (Monnemerisch). Da siehst du, wie sehr sich Dialekte ähneln. Ich war übrigens auch auf einer Schule, da gab es jede Menge Saarländer, deren Dialekt auch ziemlich heftig war 🙂

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  5. Paleica

    ich LIIIEBE maronisuppe. heuer hab ich sie verpasst, aber ich muss das echt unbedingt einmal selbst probieren. yummyyyy. diese vorgeschälten gibt es bei uns auch, das ist schon sehr praktisch.

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  6. malou

    Hat dies auf Liebe mit Biss rebloggt und kommentierte:

    Ich war diese Woche bei unserm grössten Radiosender in Luxemburg, keinem geringeren als RTL Radio eingeladen worden, um kurz etwas über meinen Blog zu erzählen. Das hat mich natürlich sehr gefreut!! Die beiden Moderatoren der Sendung Patrick Greis und Gerard Valerius hatten mich gebeten eine kleine Kostprobe aus meinen Rezepten mit zu bringen, was mich sehr freute. Ich hatte ihnen unter anderem diese Maronensuppe gekocht, die mit sehr viel Begeisterung gegessen wurde. Und mich ziemlich stolz machte. Und darum wollte ich euch diese Rezept noch einmal zeigen, weil es eine Suppe ist die sehr einfach zu machen ist und trotzdem sehr raffiniert und aussergewöhnlich schmeckt

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