Mignon vom Kalb sous vide mit selbstgemachten Spätzle

Gestern habe ich ein ganz unkompliziertes aber super leckeres Gericht gekocht , Kalbsfilet! Ich wollte das einfach mal in meinem sousvide Gerät ausprobieren. Und dazu gabs dann auch noch selbstgemachte Spätzle. Auch eine Premiere für mich, hatte ich noch nie zuvor ausprobiert. Es waren eher Knöpfle, denn für Spätzle waen sie nicht lang genug, sie haben aber sehr gut geschmeckt. Am Aussehen muss ich wohl noch etwas üben.

Und hier die Zutaten für 2 Personen:

400gr Kalbsfilet

250gr frische Champignons

1 Zwiebel

250ml  Hühnerfond

1 Schuss Sahne

1 Schuss Weisswein

300gr TK Erbsen

150gr geräucherten Speck

1 kl Zwiebel

1Tl selbstgemachtes Gemüsesalz

Für die Spätzle :

200g weisses Mehl

2 Eier

100ml Wasser

1/2 Tl Salz-

Ich habe das Kalbsfilet am Vortag gesalzen und gepfeffert, danach mit guter Butter eingerieben, vakuumiert und in den Kühlschrank gelegt. Am Sonntag habe ich das Filet eine gute Stunde vorher aus dem Kühlschrank genommen, damit es Zimmertemperatur bekommt. Meinen Sousvide Garer habe ich auf 57 Grad vorgeheizt, das Filet hatte an der höchsten Stelle 3 cm. Ich habe es für 40 Minuten  im Garer gelassen.

Der Teig für die Spätzle war schnell gemacht. Mehl in eine Schüssel gesiebt, das Salz dazu. Dann habe ich eine Mulde in die Mitte gemacht und die Eier hinein gegeben. Jetzt die Eier nach und nach mit dem Mehl vermischt, das Wasser dazu gegeben und den Teig kräftig geschlagen bis er Luftblasen macht. Zur Seite gestellt und ruhen gelassen bis er gebraucht wurde.

Die Champignons habe ich geputzt und geviertelt. Die Zwiebel geschält und in kleine Würfel geschnitten. Etwas Olivenöl in die Pfanne, die Zwiebeln angeschwitzt, die Champignons dazu gegeben und angebraten. Mit einem Schuss Weisswein abgelöscht, die Brühe dazu und kräftig eingekocht , mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und zum Schluss etwas Sahne dazu gegeben, und fertig ist eine einfache aber leckere Sauce.

Für die Erbsen habe ich den geräucherten Speck in kleine Schnipsel geschnitten und im Topf, mit etwas Olivenöl, knusprig angebraten.Eine kleine Zwiebel mit Liebe in  Würfel geschnitten, und zu dem Speck gegeben, die gefrorenen Erbsen dazu, mit selbstgemachtem  Gemüsesalz (Rezept auf rwarnas Blog) abgeschmeckt und auf kleiner Stufe erwärmt. Wer mag kann auch noch vor dem Anrichten einen kleinen Klacks crème fraîche mit Kräutern ( Dr Oetker) dazu geben.

Endspurt, die Spätzle habe ich mit meinem speziellen „Spätzlebrett“ von Tupperware gemacht. Ein Plastikteller  mit grossen Löchern und einem Schaber,man setzt den Teller auf den Topf mit kochendem Wasser,  tut den Teig drauf und mit dem Schaber bewegt man  den Teig hin und her bis er durch die Löcher in das kochende Wasser fällt. Wenn der Teig fertig gegart ist kommt er an die Oberfläche und man kann ihn mit einer Kelle herausnehmen und in einem Sieb abtropfen lassen.

Danach befreite ich das Fleisch aus dem Plastikbeutel, tupfte es mit Küchenpapier trocken und gab den Saft aus dem Beutel zu meiner Sauce.Ich habe das Filet von beiden Seiten in etwas Olivenöl kräftig angebraten, damit es schöne Röstaromen bekommt, habe es aus der Pfanne genommen und liess es einige Minuten zugedeckt ruhen.

Vor dem Anrichten habe ich meine Spätzle oder Knöpfle in einer Pfanne in etwas Butter geschwenkt. Dann wurde das Fleisch, was herrlich zartrosa geworden war, in  dicke Scheiben geschnitten und auf den Tellern angerichtet, die Sauce und die  Champignons kamen als Beilage dazu.

Guten Appetit.

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2 Comments

  1. lamiacucina

    An den Knöpfle musst Du nicht mehr üben. Die sind gut, so wie sie sind. Das könnte ich mit meinem, etwa gleich dicken Kalbsfilet im TK auch machen. Die Erbsen (?) muss ich halt nach eigenem Rezept machen.

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