Sardinen aus der Bretagne

Sardinen aus der Bretagne, es ist Ewigkeiten her dass ich zuletzt Sardinen gegessen habe.  Und schon deshalb haben sie einfach herrlich geschmeckt.

Ich hatte schon längere Zeit vor mal wieder Sardinen zu grillen, aber ich weiss dass es nicht so einfach gelingt auf dem Holzkohlegrill , da die kleinen Dinger gerne ankleben und man sie beim wenden dann schon mal kaputt machen kann. Jetzt habe ich ein Riesenglück, da mir meine Nichte und ihr Mann für den ganzen Monat August ihren Beefer ( Grill mit einer Oberhitze von 800 Grad innerhalb von ein paar Minuten) zur Verfügung stellen, und ich so das gute Stück ausprobieren kann, bevor ich mir eventuell auch so ein Teil zulegen werde.

Mehr Informationen zum Beefer unter http://www.beefer.lu oder http://www.beefer.de Eine Höllenmaschine, aber top! Macht richtig Spass damit zu arbeiten.

Als ich dann am Samstag an der Fischtheke vorbei kam, wo ich unter anderem auch Thunfisch für den Beefer gekauft habe, sah ich die schönen kleinen Sardinen unter der Eisdecke glitzern. Da habe ich dann sofort zugeschlagen und die auch noch zum beefen mitgenommen. Das war wie sich später herausstellte eine sehr gute Idee!

Das Rezept ist gänzlich einfach:

Die Sardinen habe ich fertig gesäubert gekauft, unter kaltem Wasser nochmal abgeschwenkt und kontrolliert ob die Schuppen ab sind. Dann zum trocknen auf ein Küchenkrepp gelegt. Den Boden einer grossen Glasschüssel habe ich mit Meersalz bedeckt, die Sardinen schön nebeneinander plaziert und zum Schluss noch mal grobes Salz drüber gestreut. Das entzieht dem Fisch das überflüssige Wasser, und macht das Fleisch fester. Ich lasse die Fische für mindestens eine Stunde im Salz liegen. Dann werden sie herausgenommen, das Salz entfernt mit  Olivenöl bepinselt und fertig sind sie für den Grill, oder in meinem Fall für den Beefer.

Ich habe den Beefer angezündet und  2-3 Minuten gewartet bis er heiss war, und hinein mit meinen Sardinen bis ganz nach oben zu der Höllenhitze. Sobald sie n¨her zur Hitze kamen fingen sie an zu knistern, und die Schwänze bogen sich nach oben . 30 Sekunden auf der einen Seite, rausnehmen und wenden. Dann nochmal 30 Sekunden von der anderen Seite. Danach habe ich sie unten im Beefer noch für ungefähr eine Minute stehen gelassen. Und fertig waren die Sardinen. Wunderbar knusprig aussen, und schönes festes Fleisch innen. Sie wurden nur noch mit einem Spritzer Zitrone verfeinert und fertig war unser Sonntagsmenu.

Und das braucht ihr:

Wir hatten für 2 Personen 12 Sardinen, als Vorspeise.

grobes Meersalz, etwas Olivenöl und eine frische Zitrone.

 

 

2 Comments

  1. malou

    Die sardinen waren herrlich, und so einfach und unkompliziert zu machen. Der Beefer, mmh gewöhnungsbedürftig. Da muss ich wohl noch üben. Aber schon ein cooles Gerät. Die enorme Hitze die sich da innerhalb von Minuten entwickelt, sensationnell. Und wenn das Gargut näher an die Hitzequelle kommt, fängt es an zu Knistern….den Fisch habe ich gut hinbekommen. Aber ich hatte auch noch Schweinebauch im sousvide gegart und wollte ihm dann eine knusprige Kruste verleihen, aber der war auf der einen Seite in Sekunden schwarz verbrannt. Wie gesagt, ist nicht so ohne die Höllenmaschine, aber macht trotzdem Riesenspass.

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