Self made Joghurt

Heute habe ich ein Rezept für euch was eher ein Experiment als ein Rezept ist. Ich habe zum ersten mal in meinem Leben Joghurt selbst hergestellt. Und war total begeistert als es geklappt hat. Als ich etwas im Internet darüber recherchiert  habe, habe ich festgestellt, dass es viele verschiedene Möglichkeiten gibt. Es gibt im Handel elektrische „Joghurt Maker“ zu kaufen mit den dazugehörigen Gläschen. Da ich ein Sousvide Gerät besitze, habe ich natürlich dieses in Brand geworfen um meinen Joghurt zu machen. Es gibt auch Alternativen ganz ohne Maschine, z.b. morgens früh unter der Bettdecke mit Wärmflasche, ziemlich abenteuerlich!! Da aber die Temperatur von 43 Grad konstant gehalten werden soll , habe ich lieber mein Sousvide Gerät benutzt, als mich zum Joghurt ins Bett zu legen ;))

Was brauche ich zur Herstellung von Joghurt?

Damit aus der Milch Joghurt wird, braucht man ausser Milch auch noch Milchsäurebakterien. Man kann dieses Ferment als Pulver im Internet kaufen, oder in der Apotheke. Man kann allerdings auch  40gr fertigen Joghurt mit zur Milch geben, da dieser schon Bakterien enthält funktionniert das einwandfrei.

Wie mache ich den Joghurt ?

Die Milch  muss auf 82 Grad erhitzt werden, wenn sie diese Temperatur erreicht hat, den Topf vom Herd nehmen und im Eiswasser runterkühlen auf 43 Grad. In eine Schüssel  40gr Natur-Joghurt und die abgekühlte Milch dazu geben und verrühren. Nun die Milch in saubere Schraubgläser giessen und fest verschliessen. Das sousvide Gerät auf 43 Grad einstellen und den Joghurt für minimum 5 Stunden – 24 Stunden gehen lassen. Je länger der Joghurt erwärmt wird, desto saurer wird er.

Welche Milch nehme ich?

Ich habe das erste Mal eine frische Bio Vollmilch genommen.

Es funktionniert aber auch mit H-Milch, oder halbfett Milch. Die H-Milch hat den Vorteil, dass sie nicht zuerst auf 82 Grad erhitzt werden muss, sondern nur auf 43 Grad .

Wie geniesse ich meinen Joghurt?

Wenn ihr einen etwas festeren Joghurt mögt,so wie ich, ich mag es nicht wenn es zu wabbelig ist,  könnt  ihr die Masse in einem Behälter mit einem Kaffeefilter ausstatten, und den Joghurt dann etwas abtropfen lassen. Wenn die Flüssigkeit ganz abgetropft ist , habt ihr nur noch ein drittel eures Joghurts, aber diese Masse ist schön fest und cremig. Erinnert von der Konsistenz her allerdings eher an eine Dessertcreme als an einen Joghurt.  Das war definitiv mein Favorit. Natürlich jeder so wie er mag.

Sehr häufig essen wir Joghurt morgens zum Früstück, entweder mit Müsli oder mit etwas frischem Obst.

In der orientalischen Küche wird er sehr oft zu den etwas schärferen Currys gereicht, zum ablöschen;)

In der festeren Variante kann er nach aufpimpen durchaus als Dessert durchgehen.

Ausserdem gibt es auch sehr tolle Joghurt-Eis Kompositionen.

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