Zu Besuch beim Domaines Vinsmoselle

Heute erzähle ich euch von unserem letzten Event, was wir im Rahmen des luxemburger Blogaward zusammen mit Kachen.lu  und recht vielen Bloggern diesmal, geniessen durften. Wir waren eingeladen bei Domaines Vinsmoselle in Wellenstein. Wir bekamen einen sehr ❤️ lichen Empfang, konnten durch das gute Wetter ein Glas Crémant de Luxembourg Poll Fabaire draussen in der Herbstsonne geniessen.

 

Leider konnten wir die Kellerei nicht besichtigen, da die Winzer an dem Tag die Weinlese abgeschlossen haben. Die letzten Trauben waren geerntet und abgeliefert worden, und es war verständlicherweise zu dem Zeitpunkt kein Zugang für eine ganze Truppe „Touristen“ :)) was wir natürlich alle verstanden haben.

So konnten wir dann nach unserem schönen Empfang  uns einen Film ansehen über die Domaines Vinsmoselle. Ich nenne euch hier kurz ein paar Eckdaten der Domaine.

Das Domaine Vinsmoselle wurde 1921 gegründet. Hauptsitz ist das Schloss in Stadtbredimus, dem früheren Wohnsitz des Dichters Edmond de la Fontaine, auch noch liebevoll Dicks genannt von den Luxemburgern. Es gibt aus diesem Grund auch einige Weine die den Namen Edmond de la Fontaine tragen. Zur Vinsmoselle gehören die ehemaligen Kellereien von Greiveldingen, Grevenmacher, Remerschen, Stadtbredimus, Wellenstein und Wormeldingen, Produktionsstätte für unseren Crémants Poll Fabaire. Zum Domaines Vinsmoselle gehören ca 800ha Weinberge.

Die Cave de Wellenstein in der wir zu Gast waren, wurde 1930 gegründet, und ist heute der grösste Standort der Domaines Vinsmoselle und in ganz Luxemburg. Der weltweite Versand wird ebenfalls von Wellenstein aus gesteuert. Man hat uns erzählt, dass auch eine beträchtliche Menge nach Amerika verschifft wird. Darauf ist  die Vinsmoselle natürlich sehr stolz. Als Marktführer in Luxemburg profitieren die Domaines Vinsmoselle natürlich auch von der Diversität der Böden im Moseltal, der guten Hanglage und dem guten Wetter, das hier in Luxemburg ja auch sehr vielfältig ist. 😉 All diese Kriterien machen aus dem luxemburger Wein reiche, vielfältige Weine mit einzigartigem Geschmack.

Durch dieses Event habe ich meine erste Weindegustation erlebt. Ich muss zugeben, ich bin kein Weintrinker, aber trotzdem hat mich dieser Abend fasziniert. Ich habe sehr viel über unseren luxemburgischen Wein gelernt. Die Explikationen die uns gegeben wurden waren sehr vielfältig und interressant. Es ist schön jemandem zuzuhören der mit so viel Wissen und Begeisterung von seinem Produkt erzählen kann. Und das hat der technische Direktor Bernd Karl grossartig gemacht.

Hier die Liste der 12 Weine die wir verkosten durften.

img_11331. Der erste Wein war ein Auxerrois. Die Auxerrois Traube ist eine sehr aromatische Rebsorte, aus der ein eher fruchtiger Weisswein entsteht. Dieser Wein passt sehr gut zu einem schönen Fischmenu.

  1. Der zweite Wein war der Pinot Blanc Jongwenzer. Seit 1986 fördert die Domaines Vinsmoselle die jungen Winzer, indem sie immer weiter gebildet werden und auch aktiv in neue Projekte mit eingebunden werden. Die Vinsmoselle geht mit der Zeit , und pusht deshalb auch die „Jongwenzer“ um auch ein jüngeres Publikum für ihre Weine zu begeistern. Der Pinot Blanc Jongwenzer wurde mit viel Herz und Charakter hergestellt. Man könnte ihn als „veganen “ Wein bezeichnen, da keine Gelatine zugesetzt wird. Er schmeckt nach trockenen Früchten, hat eine schöne Rasse und verkauft sich gut in der Gastronomie.
  • der Pinot Blanc Bech Kleinmacher Enschberg wird in Edelstahlfässern vergoren, kommt später in Holzfässer, er hat einen leichten Vanillegeschmack. Der Wein oxydiert in den Holzfässern, und eine erste Verkostung kann frühestens nach 12 Monaten gemacht werden.
  • Riesling Mertert Herrenberg Bio. Ein rassiger, fruchtiger Riesling der nach Zitronenmelisse schmeckt. Er hat eine schöne Säure, wächst auf einem Muschelkalkboden.
  • Riesling Schwebsange Kolteschberg
  • Pinot Gris Greiveldange Differt. Ein Grauburgunder, der sehr gut zu jedem Fleisch passt. Es ist ein kräftiger Wein mit einer saftigen Säure. Ein typischer Vertreter des luxemburger Pinot.
  • Gewürztraminer Coteaux de Schengen. Diesen Wein gibt es nicht in grossen Mengen. Er ist fruchtig, cremig, schmeckt nach Litchie und Muskat…hat ein sehr hohen Restzuckergehalt. Also ein etwas süsslicher Wein der z.b. Sehr gut zum foie gras passt.
  • Pinot Noir Edmond de la Fontaine barrique. Die Trauben für den Pinot Noir werden zuerst nur leicht angequetscht und dadurch wird in 6-8 Tagen die Farbe aus der Schale herausgelöst durch die Gährung. Der Pinot Noir wird 12-18 Monate in Barrique Fässern gelagert, die zum teil aus amerikanischer oder luxemburgischer Eiche bestehen, diese Fässer geben viel Geschmack an den Wein ab. Vanillegeschmack, so wie Kaffeegeschmack und Röstaromen kann man in dem Wein herausschmecken. Das Holz der Fässer gibt allerdings nur während 3 Jahren Aroma an den Wein ab, danach ist Schluss.
  • Pinot Gris Moelleux. Wie der Name es schon verrät, hat auch dieser Wein wieder sehr viel Zucker und schmeckt leicht süss. Dadurch dass die Gährung ab einem bestimmten Moment gestoppt wird, bleibt sehr viel Restsüsse in dem Wein. Er passt natürlich hervorragend zum Dessert.
  • Gewürztraminer Vin de Paille. Die Trauben werden auf einem Bett aus Stroh ausgebreitet und mit grossen Ventillatoren getrocknet. Dadurch wird der Traube das Wasser entzogen und was bleibt ist die konzentrierte Frucht. Ein Wein der gut gekühlt, sowohl zum Apéritif wie zum Dessert passt.
  • Crémant Poll Fabaire Millésimée 2013.
  • Crémant Poll Fabaire Cuvée XXV

Crémant Poll Fabaire gibt es seit 26 Jahren. Die Domaines Vinsmoselle hat dafür schon unzählige Auszeichnungen bekommen. Die Herstellung von Crémant ist die gleiche Arbeit wie die Herstellung von Champagner. Jedoch dürfen nur die Winzer aus der Champagne in Frankreich ihr Produkt als Champagner verkaufen. Die Domaines Vinsmoselle sind der grösste Produzent von Crémant in Luxemburg. Die Trauben werden sehr sanft ausgepresst, dann erfolgt eine erste Gährung, danach eine zweite Gährung, dann wird in der Flasche Hefe beigefügt, und je länger die Hefelagerung ist desto cremiger und desto feiner wird die Kohlensäure.

Mir hat der Pinot Blanc der Jongwenzer sehr sehr gut geschmeckt, und natürlich auch der Pinot Gris Moelleux, so wie der Vin de Paille. Wie gesagt ich bin definitiv kein Weinkenner! Aber kann ganz klar sagen was mir persönlich schmeckt. Ich habe eine Tendenz zu süsseren Weinen, zu säuerlich oder zu ktäftigen Geschmack ist nicht Meins. Und wenn ihr diese leckeren Weine einmal selber ausprobieren möchtet, zögert nicht und nehmt Kontakt auf mit den netten Mitarbeiter der Domaines Vinsmoselle, sie organisieren sicher gerne eine Verkostung für euch. Hier der Offizielle Link

http://www.vinsmoselle.lu/de/prasentation-vinsmoselle

und hier dann noch ein paar Fotos von Ramunas Astrauskas dem Profi Fotograf von Kachen. Lu und auch einige von mir.

 

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